Äther. Öle und Pflanzenextrakte

Naturreine ätherische Öle 

Lavendel

Lavendel ist schon seit der Antike für die Schönheitspflege und als Heilmittel bekannt. Es ist ein außergewöhnliches Öl mit sehr vielfältigen Eigenschaften und verschiedenen Inhaltsstoffen. Lavendel ist eines der wirksamsten und verträglichsten ätherischen Öle. Das von uns verwendete Lavendelöl kommt aus Frankreich. Keine Landschaft ist heute so sehr vom Lavendel geprägt wie die Provence. Soweit das Auge reicht gibt es hier Lavendelfelder in verschiedenen Farben, Höhen, Sorten und Blütenständen. Wenn der Wind über die Felder streicht und man in dieser wundervollen Landschaft spaziert, spürt man die Kraft des Lavendels mit allen Sinnen. Er befreit die Seele, verschafft uns einen klaren Kopf und hilft Stress zu lindern und abzuschalten. Lavendelöl hat tatsächlich eine ausgleichende Wirkung: wenn wir ausgelaugt und schlapp sind, verleiht es neue Kraft. Wenn wir nervös und angespannt sind, beruhigt es. Kinder und Kranke reagieren sehr gut auf Lavendel und unter dem Kopfkissen als Duftsäckchen oder als Öl in der Duftlampe ist es sehr beliebt. Lavendel ist antiseptisch, hautfreundlich, beruhigend und entgiftend. Als Heilmittel wird es bei Erkrankungen der Atmungsorgane, bei Kopf- und Ohrenschmerzen, Depressionen, Herzbeschwerden, Hautentzündungen, rheumatische Erkrankungen und vor allem in der Geburtshilfe als Wehenmittel verwendet. Es ist eines der wichtigsten Öle in der Aromatherapie.

Pfefferminze

Eine der beliebtesten Heilpflanzen weltweit. Pfefferminzöl hat ein breites Wirkungsspektrum, innerlich und äußerlich. Sowohl bei Magen- Darm und Verdauungsbeschwerden, als auch bei Infektionen oder Beschwerden des Bewegungsapparates wird es eingesetzt. Es wirkt durchblutungsfördernd, antibakteriell, antiviral und entgiftend. Es ist in fast jeder Hausapotheke enthalten. Durch den hohen Gehalt an Menthol ist ein kühlender Effekt auf der Haut spürbar, der bei Kopfschmerzen zu einer Schmerzblockade führen kann und Linderung ermöglicht. Für fettige, zu Unreinheiten neigende Haut, sowie bei fettiger Kopfhaut und strähnigen Haaren ist Minzöl besonders gut geeignet. Durch die klärenden, reinigenden Eigenschaften des Öl wird die Kopfhaut schonend und gründlich gesäubert und das Haar wird leicht und duftig. Durch die durchblutungsfördernde Wirkung verlängert sich die Lebensdauer der Haarwurzel, das Haar wird optimal versorgt und die Kopfhaut bleibt im Gleichgewicht.

Rosmarin

Als mediterrane Heilpflanze seit der Zeit der Heiligen Hildegard bekannt. Rosmarin wird besonders für seine abwehrstärkenden und entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt. Außerdem wirkt Rosmarin durchblutungsfördernd und antibakteriell. Sein frisch-würziger Duft ist bei Männern und Frauen beliebt und wird gern in Kombinationen gebraucht, wobei es seine starke Kopfnote nie verliert. In der Aromatherapie wirkt Rosmarin ausgleichend und bewusstseinsstärkend. Rosmarin sorgt im wahrsten Sinne des Wortes für einen klaren Kopf in unserer Naturseife für Haut und Haar.

Himalayazeder

Das feine Öl der Himalayazeder hat eine wärmende und harmonisierende Wirkung. In der Aromatherapie sagt man, es soll Leben spenden. Es duftet balsamisch, warm und leicht holzig. Das Himalayazedernöl hat eine wesentlich weichere Duftrichtung als andere Zedernarten. Auf die Haut wirkt es antiseptisch und beugt Hautunreinheiten und Entzündungen vor.

Bergamotte

Bergamotte gehört zu den Rautengewächsen wie Bitterorange und Zitrone und verströmt einen zitronig-herb-zarten Duft. Die klassische Note des Earl Grey Tees wird mit Bergamotteöl verfeinert. Das tonisierende, krampflösende und entspannungsfördernde Öl ist besonders für stressige Zeiten geeignet. Bekannt als guter Helfer in der Grippezeit durch die antiviralen Eigenschaften und die entzündungshemmende Wirkung auf die Schleimhäute. In Kosmetikprodukten wirkt es beruhigend, desodorierend und wird bei der Narbenbehandlung und bei Besenreisern verwendet. Auch bei Hautunreinheiten und Akne hat es aufgrund seiner antiseptischen Wirkung schon gute Dienste geleistet. Der Duft erheitert und hilft in der Aromatherapie bei stressbedingter Erschöpfung und Antriebslosigkeit.

Orange

Es strafft das Bindegewebe und ist daher ein beliebter Zusatz in Anti-Cellulite Cremes. Es hat eine orange Farbe und ein zitronigen belebenden Duft. In der Aromatherapie wird das Orangenöl verwendet um Ängste zu lösen und die Stimmung aufzuheitern. Der Duft von echtem Orangenöl erinnert an sonnige Sommertage und wirkt äußerlich und innerlich stärkend und kräftigend auf das Immunsystem.

Teebaumöl

 Teebaumöl stammt urpsrünglich aus Australien und wurde als traditionelles Heilmittel der Aborigines berühmt. Lange bevor die Entwicklung von Antibiotika stattfand, war Teebaumöl für seine starke bakterizide, fungizide und antiseptische Wirkung bekannt und wurde von den Aborigines in Australien und von den Maoris in Neuseeland verwendet. Die Ureinwohner zerrieben die Blätter, um Wunden, Insektenstiche und Hautausschläge zu behandeln und bereiteten Aufgüsse, die Infektionen, Hals- und Zahnfleischentzündungen lindern sollten. Heute enthalten Medizin- und Kosmetikprodukte auf der ganzen Welt Teebaumöl für die Behandlung von Akne, Warzen, Nagelpilz, Ekzemen und Herpes.

Zitronenmyrte

Die Zitronenmyrte ist in Australien beheimatet und wird von den Aborigines traditionell zum Würzen von Speisen und als natürliches Antibiotikum verwendet. Bei uns ist es erst seit einigen Jahren bekannt, obwohl es in Australien von Therapeuten als hilfreicher in der Wirkung als Teebaumöl empfunden wird. Es wirkt antiseptisch, antifungal und antimykotisch. Es wird bei Dellwarzen und Pilzinfektionen eingesetzt. Manche lieben es aber auch nur für seinen wunderbaren klaren, zitronigen Duft. In Kombination mit dem milden Krauseminzeöl ergibt es einen frischen, minzigen und weichen Duft in unserer Salzseife.

Krauseminze (Spearmint)

Minze zählt mit all ihren verschiedenen Arten zu den beliebtesten Heilpflanzen weltweit. Minzöl hat ein breites Wirkungsspektrum, innerlich und äußerlich. Minzöl reinigt, klärt, entgiftet und entstaut. Sowohl bei Atemwegsinfektionen, Magen- Darm und Verdauungsbeschwerden, als auch bei Infektionen oder Beschwerden des Bewegungsapparates wird es eingesetzt. Es wirkt durchblutungsfördernd, antibakteriell, antiviral und entgiftend. Es ist in fast jeder Hausapotheke enthalten. Das Öl der Krauseminze hat den niedrigsten Gehalt an Menthol und hinterlässt nicht den bekannten kühlenden Effekt auf der Haut. Statt dessen ist es reich an dem Keton Carvon, das besondere antimykotische Eigenschaften aufweist. Es wirkt stark entzündungshemmend und wird auch von sehr empfindlichen Personen gut vertragen.

Speiklavendel

Speiklavendel gehört zu den großen, seit dem Altertum bekannten Heilpflanzen. Die Namensgebung ist auf das lateinische Wort "Spik", gleichbedeutend mit "Ähre" zurückzuführen, was unschwer durch sein Erscheinungsbild zu erklären ist. Das ätherische Öl des Speiklavendels unterscheidet sich von anderen Lavendelarten durch seinen frischen, würzigen Duft, der in der Kosmetik schon seit langer Zeit einen beliebten Platz bei Körperpflegeprodukten hat. Überall dort, wo starke antibakteriellen Eigenschaften erwünscht sind, findet er seinen Einsatz. Speiklavendel ist sehr hautfreundlich, entzündungshemmend und wirkt zudem antiviral. Die Spritzigkeit und Frische des Duftes ist aktivierend und motivationsfördernd. Sie hilft einen klaren Kopf zu behalten und Entscheidungen zu treffen.

Patchouli

Die Pflanze stammt ursprünglich aus Burma, Indien und Malaysia. Vielen von uns als typischer "Indien" und "Hippie"- Geruch bekannt, polarisiert das erdige, rauchige und balsamische Patchouli wie kein anderer Duft. Die meisten Menschen lieben oder hassen es. In Kombination mit anderen Düften entwickelt Patchouli jedoch ein erstaunliches Potential. Es gibt eine Komplexität frei, die je nach Stimmung und Umgebung unterschiedlich empfunden wird. Patchouli verändert sich im Laufe der Zeit und wird immer feiner und aromatischer. Durch die hautfreundlichen, pflegenden und wundheilende Eigenschaften eignet es sich hervorragend für Körperpflegeprodukte. In der Aromatherapie wird Patchouli eingesetzt um die Seele zu stärken und die Phantasie zu beflügeln. Es gilt als sexuell anregend und sein erdiger Duft vermittelt auch in stressigen Phasen Entspannung und Zufriedenheit. Starke Gefühle, die uns im Alltag beschweren wie Wut, Zorn und Ärger werden zurückgefahren machen Platz für Positives.

Zypresse

Der "Baum des ewigen Lebens" spendet ein ätherisches Öl, welches stärkend, antiseptisch und schleimlösend ist. Angewendet wird es bei Erkrankungen der Atmungsorgane, sowie bei Bindegewebsschwäche, Krampfadern, Hämorrhoiden und innerlich bei Verdauungsbeschwerden. Es reguliert den Hormonhaushalt und strafft die Haut. Der Duft ist grün und frisch. In der Aromatherapie hilft das Zypressenöl den Kopf frei zu machen, Entscheidungen zu treffen und uns zu "erden". Wir fühlen uns gestärkt und besinnen uns auf das Wesentliche. In unserer Frischen Meer-Salzseife kombinieren wir diesen Duft mt Zitronenmyrte und schaffen ein pflegendes, wohltuendes Dufterlebnis.

Palmarosa

Palmarosa ist ein tropisches Süßgras und eines der wichtigsten ätherischen Öle in der Hautpflege. Die antiseptischen Eigenschaften verhindern die Vermehrung von Bakterien und hemmen Entzündungen und Geruchsbildung. Palmarosaöl gleicht die Talgproduktion aus, hält die Haut elastisch und geschmeidig , verjüngt und regeneriert. Es gibt der Haut Feuchtigkeit zurück, verhindert Narbenbildung und regt die Zellregeneration an. Durch diese Eigenschaften wird es auch häufig in Anti-Aging Produkten verwendet. In der Aromatherapie wirkt Palmarosa stresslindernd und entspannend, baut Nervosität ab und harmonisiert.

Amyris (westindisches Sandelholz)

Amyrisöl ist holzig, balsamisch, entspannend und beruhigend. Es wirkt stark entzündungshemmend. Bei kleinen Wunden und Irritationen hilft es durch seine antiseptischen Eigenschaften. Amyrisöl eignet sich hervorragend zur Gesichtspflege - es verlangsamt den Alterungsprozess, regeneriert die Haut und wirkt physisch und psychisch reinigend und entgiftend.

Latschenkiefer

Die Latschenkiefer als heimische Pflanze ist bekannt für ihren frisch-holzigen Duft bei Inhalationen und für Saunagänge, bedingt durch die stark antibakterielle und schleimlösende Wirkung des ätherischen Öls. Es fördert die Durchblutung und lindert Schmerzen im Bewegungsapparat. In der Aromatherapie hat Latschenkiefernöl eine aktivierende, motivationsfördernde Wirkung auf die Psyche. Es hilft bei Antriebslosigkeit und allgemeiner Schwäche und klärt den Geist.

Ylang Ylang

Die "Blume aller Blumen" wie sie gern schwärmerisch genannt wird, steht für Lebensfreude und Sinnlichkeit. Eine exotische Blüte aus tropischen Gegenden wie Madagaskar, Java und den Philippinen, die einen warmen, weichen und süßlichen Duft verströmt. Bei ihrem Duft kommt man unweigerlich ins Träumen und erinnert sich an Geschichten von 1001 Nacht und den Zauber des Orients mit all seiner Mystik. Ylang Ylang ist ein weibliches, erotisches Öl. Es wird in der Aromatherapie zur Stärkung des Selbstbewusstseins und gegen schlechte Stimmung verwendet. Auch bei Depressionen, Lustlosigkeit und Menstruationsbeschwerden ist es hilfreich. Äußerlich wirkt es haut- und haarpflegend - es gibt Feuchtigkeit, wirkt antimykotisch und antiseptisch.

Muskatnuss

 Die Nuss ist eigentlich der Samen der Muskatpflanze und deren äußere Hülle die Muskatblüte. Der Baum ist ursprünglich in Südostasien beheimatet und nur die weiblichen Bäume tragen nach der Blüte die Früchte, deren Samen die Muskatnuss ist. Heute allgemein als Küchengewürz bekannt, genoss sie im Mittelalter sowohl in Europa als auch in Asien einen Ruf als wirksame Heilpflanze. So hat sie äußerlich und innerlich angewendet starke antibakterielle Eigenschaften. Muskatnuss mit Wasser zu einem Brei verrührt soll Hautentzündungen lindern und abschwellend wirken. Innerlich wirkt sie krampflösend und nervenberuhigend. Hildegard von Bingen empfahl sie zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit. Der Duft des Muskatnussöls ist exotisch, würzig und warm.

Wacholderbeere

 Schon die Germanen bezeichneten den Wacholder als Lebensbaum und wussten ihn vielfältig zu nutzen. Das Öl der Wacholderbeeren hat eine starke antiseptische Wirkung auf die Haut und wurde traditionell für die äußere Anwendung mit Weingeist gemischt um die wärmende Wirkung zu verstärken. Umschläge mit Wacholderbeeren zur Wundheilung und Durchblutungsförderung sind ein altes Heilmittel. Auf die Psyche soll Wacholderöl aufbauend und mobilisierend wirken.

Grapefruit

In der Körperpflege wirkt Grapefruit adstringierend, also zusammenziehend. Dadurch ist dieses ätherische Öl hervorragend geeignet, um eine Überproduktion von Schweiß und Talg auszugleichen. Ähnlich wie andere Zitrusdüfte wirkt es kühlend und reinigend. In der Kosmetik wird es gern als Anti-Cellulitemittel eingesetzt. Es liegen wissenschaftliche Untersuchungen bezüglich Haut- und Brustkrebs vor, in denen sich Grapefruitöl positiv auf die Rückbildungsrate auswirkt. Die Grapefruit ist in der Aromatherapie als Muntermacher bekannt. So vermittelt Sie nicht nur ein positives Grundgefühl durch den spritzigen, frischen Zitrusduft, sondern entspannt auch und baut Stress ab. Sie fördert die Ausschüttung von Glückshormonen und motiviert bei Antriebslosigkeit. Das ätherische weiße Grapefruitöl für unser Deo Bar beziehen wir aus ökologischem Anbau.

Lemongras

Das aromatische Zitronengras (Lemongras) wird bis zu 50 cm hoch und gehört zur Familie der Süßgräser. Es hat einen sehr erfrischenden Zitrusduft, der in der Aromatherapie verwendet wird, um Denkfähigkeit und Konzentration zu steigern. Wer morgens nicht auf Touren kommt, sollte mit einem Lemongrasduft in den Tag starten. In der Kosmetik wirkt Lemongras straffend auf das Bindegewebe und ist bei Cellulite eine gute Unterstützung. Es ist stark antiseptisch, verhindert so die Vermehrung von Bakterien und fördert die Heilung entzündlichen Hautpartien.

Muskatellersalbei

Der Muskatellersalbei ist eine seit der Antike bekannte Heilpflanze und wurde schon damals vorzugsweisen bei Kopfschmerzen eingesetzt. Die Wirkung kommt dem echten Salbei gleich. Das von uns verwendete ätherische Öl des Muskatellersalbeis für die Deo Bars ist jedoch hautfreundlicher und thujonfrei. Die Heilpflanze wird durch ihre hormonregulierende Wirkung bei übermäßiger Schwitzen und bei Wechseljahresbeschwerden der Frau angewendet. Stimmungsaufhellend und ausgleichend durch seinen angenehmen heuartigen, weichen, würzig-balsamischen Duft wird er gern vielseitig eingesetzt. Als Hautpflegemittel leistet Salbei hervorragende Dienste bei unreiner Haut, Entzündungen und bei Fältchen. In der Aromatherapie sagt man dem ätherischen Öl eine entkrampfende und aphrodisierende Wirkung nach. Muskatellersalbeiöl wird durch seinen Ambra-Unterton gerne in Männerdüften verwendet, ist aber ein klares Frauenthema.

Vetiver

Vetiver gehört zur Gattung der Süßgräser und wächst in tropischen Regionen. Die Pflanze ist fein und tief verwurzelt und schützt so vor Bodenerosion. Sie entgiftet die Erde und erhöht die Wasserspeicherkapazität. In den Wurzeln konzentrieren sich die Eigenschaften von Vetiver und heraus kommt nach dem Destillationsprozess ein dunkles starkes Öl. Der Duft ist nicht gefällig, er polarisiert und hat den Ruf nur für "geübte Nasen" zu sein. Nicht umsonst gilt Vetiver als Mutter aller ätherischen Öle: Erde, Tiefgang, Halt und Stabilität werden mit Vetiver in Verbindung gebracht. Das Öl stimuliert die hormonproduzierenden Organe, es ist in der Tat eine östrogenartige Wirkung der Essenz nachweisbar. Auf den Kreislauf wirkt es stabilisierend, es stärkt Nerven, entstaut das Lymphsystem und pflegt die Haut. Es vermindert das Trockenheitsgefühl nach der Reinigung und erhöht die Elastizität. Der hohe Anteil an Sesquiterpenen ist aus wissenschaftlicher Sicht für die immunstärkende, beruhigende und entzündungshemmende Wirkung verantwortlich. Vetiver regeneriert Haut und Psyche. Mit zunehmendem Alter wird das Öl feiner, wärmer und besser. In der Aromatherapie vermittelt der hintergründige starke Duft Vertrauen, erhöht die Widerstandskraft und erdet.

Pflanzenextrakte und Hydrolate

Amla

Die indische Stachelbeere ist eine der vielseitigsten Pflanzen in der ayurvedischen Heilkunde. Sie wird ebenfalls in der Küche verwendet, ihr Saft gilt als Verjüngungsmittel und Heilmittel bei Entzündungen. Durch den Gehalt an Vitamin C und adstringierenden Inhaltsstoffen hat einen sauren und zugleich bitteren Geschmack. In der Haarpflege wird Amla gegen Haarausfall und vorzeitiges Ergraues eingesetzt. 

Brennessel

Sie ist eine der älteste Heilpflanzen und wächst an fast jedem Wegrand. Stengel, Wurzel, Samen und Blätter - alle Teile der Pflanze werden für verschiedene Anwendungen und Krankheitsbilder seit der Antike verwendet. Für die Haare haben wir in unserem Shampoo-Stein Brennesselsamen in der Verwendung, in der Haarseife sind pulverisierte Blätter enthalten. Stoffwechselanregend, kräftigend und entzündungshemmend wirkt die Brennessel äußerlich auf Haut und Haare. Hinreichend bekannt und bewährt bei fettigem Haar um die Talgproduktion zu regulieren, bei Schuppen oder Haarausfall.

Kamillenhydrolat

Die Kamille ist eine in Mittel- und Südeuropa beheimatete Heilpflanze mit einem aromatischen Duft. Man unterscheidet die echte Kamille und die römische Kamille. Von ihrer Heilwirkung und dem Gehalt an ätherischen Ölen sind sich beide Pflanzen sehr ähnlich. Sie ist eines der ältesten Mittel bei Entzündungen und wird innerlich und äußerlich gleichermaßen angewendet. Selbst im empfindlichen Schleimhautbereich wie der Mundhöhle entfaltet sie ihre beruhigende und entzündungshemmende Wirkung. In der Kosmetik findet man sie in vielen Haut- und Haarpflegeprodukten für empfindliche Personen. Das von uns verwendete Bio-Kamillenhydrolat ist ein reines Destillationswasser aus der römischen Kamille. Hydrolate enthalten alle wasser- und fettlöslichen Komponenten der Heilpflanze. Sie werden in der Kosmetik auch pur als Gesichtswasser oder Haarspülungen eingesetzt.

Veilchenwurzel

Veilchenwurzel wird schon lange als Zahnungshilfe bei Babies und in Zahnpulvern verwendet. Sie hat eine adstringierende Wirkung und unterstützt die Wundheilung. Das sie außerdem angenehm riecht und schmeckt, ist ein schöner Nebeneffekt. Veilchenwurzel kann aber noch mehr: sie fördert den Feuchtigkeitsaustausch der Haut und verhilft ihr zu mehr Elastizität. Die kleinen, weichen Partikel der geriebenen Wurzel helfen abgestorbenen Zellen, sich zu lösen und unterstützen so die Reinigung.

Aloe Vera

Als Heilpflanze lange bekannt und vielseitig verwendbar. Die äußere Anwendung des Extraktes zeigt in klinischen Studien eine Wirksamkeit bei gereizter und sensibler Haut. Reines Aloe Gel wirkt juckreizmindernd, kühlend, entzündungshemmend und feuchtigkeitsbewahrend. Die echte Aloe hat ausserdem eine antioxidative Wirkung. Das Blattgel hemmt Stoffe, die Gewebedefekte verursachen und regt die Kollagensynthese an. In der Haarpflege kräftigt Aloe Vera die Haare und verhindert so Haarbruch und stumpfes Aussehen.

Aroniabeere

An der Ostküste Nordamerikas ursprünglich beheimatet, wird die Pflanze auch anderenorts bereits seit über 50 Jahren als Heilpflanze eingesetzt.Vollgepackt mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen enthält sie große Mengen an Polyphenolen, die stark antioxidativ wirken und die Zellen vor Schäden durch freie Radikale bewahren. Der hohe Vitamin C Gehalt regt die Kollagenbildung der Haut an und fördert die Elastizität.

Calendula

Die Ringelblume ist eine der bekanntesten Pflanzen in der Phytotherapie. Schon Hildegard von Bingen wusste um die vielfältige Heilwirkung von Calendula. Sie wirkt entzündungshemmend, beruhigend und antioxidativ. Ihre Carotinoide, eine Vorstufe von Vitamin A, fördern die Wundheilung und ihr ätherisches Öl zeigt antimikrobielle Wirkungen gegen Pilze und Bakterien. Äußerlich verwendet man sie gerne in der Babypflege, bei besonders empfindlicher, rissiger oder trockener Haut, sowie bei schlecht heilenden Entzündungen.

Nerolihydrolat

Hergestellt aus den Blüten der Bitterorange, verströmt es einen zarten Duft, der sich mit Orangenöl wunderbar ergänzt. Er ist zart, euphorisierend und sehr hautpflegend.

Spirulina

Die Mikroalge kommt in der Natur in alkalischen Salzseen mit einem ph-Wert zwischen 9 und 11 vor und ist vorwiegend als Nahrungsergänzungsmittel bekannt. Als Vitalstoffpaket mit zahlreichen Vitaminen und Spurenelementen ist sie besonders bei Allergikern und Menschen mit geschwächtem Immunsystem hilfreich. Die Mikroalge zeichnet sich für die äußerliche Anwendung durch ihren hohen Gehalt an essentiellen Aminosäuren und den Vitaminen A und E aus. In der Anti-Aging Kosmetik werden Aminosäuren gegen Faltenbildung und zur Unterstützung der Collagen- und Elastinbildung verwendet.

Chlorella

Grünalge, die ausschließlich in Süssgewässern gedeiht. Besonders reich an Chlorophyll verfügt sie im Gegensatz zur Spirulina Alge über eine mehrschichtige Zellwand, deren Mikrofibrillen sich wie ein Schwamm ausbreiten und Schadstoffe wie Schwermetalle und Pestizide binden. Zusätzlich enthält sie Wachstumsfaktoren, die sich positiv auf den Zellstoffwechsel auswirken und DNA-Schäden reparieren sollen. Die Mikroalge wirkt entgiftend und zellerneuernd.

Weizengras

Potenter Lieferant für Aminosäuren, Vitamin C ( 60 x mehr als Orangen), Vitamin E, B12, Zink, Magnesium und Selen. Mit einem Chlorophyllgehalt von 70% soll es antibakteriell und straffend auf die Haut wirken. Laut Studien ist Weizengras hilfreich bei Verletzungen, Quetschungen, Insektenstichen und Schnitten. Das Einmassieren in die Kopfhaut soll Schuppen beseitigen und das Wachstum grauer Haare hemmen.

Gerstengras

Ähnlich wie Weizengras in seiner Zusammensetzung, jedoch noch ein wenig besser bei Vitalstoffen aufgestellt. Enthält die doppelte Menge Kalzium und Kalium. In Japan das meistverkaufte Nahrungsergänzungsmittel und in Pulverform als Anti Anging Gesichtsmaske sehr geschätzt.