Aufbewahrung von Naturseifen und festem Shampoo 12.06.2018

Aufbewahrung von Naturseifen und festem Shampoo
Seifenablagen aus Naturmaterialien: Holz, Beton, Metall

Unsere Naturseifen, Shampoo-Steine und Shampoo Bars haben einen hohen Anteil an natürlichem Glycerin. In handgemachten Seifen ist es ein gewünschtes Nebenprodukt, welches beim Kaltverseifungsprozess entsteht, beim Shampoo wird pflanzliches Glycerin als pflegender Inhaltsstoff zugegeben.

In industriell gefertigten Seifen wird das Glycerin meist entzogen, um es dann weiter zu verkaufen.

Dieses Glycerin hinterlässt einen nach dem Waschen einen Film auf Haut und Haaren und bewahrt sie so vor dem Austrocknen. Der Säureschutzmantel kann sich schneller aufbauen und die Haut gesund erhalten. Haarbruch und Spliss werden verhindert, da Glycerin die Haare geschmeidig hält.

Glycerin wirkt hygroskopisch, d.h. es bindet Feuchtigkeit. Bei heißem Wetter im Sommer und einer damit verbundenen hohen Luftfeuchtigkeit können sich Wasserperlen an der Oberfläche bilden.

Das Wasser kommt also aus der Umgebungsluft, nicht aus den Pflegeprodukten.

Eselsmilchseife auf Betonablage von www.elementundraum.de

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Um ein "schwitzen " der Produkte zu vermeiden, ist es ratsam, sie immer nach Gebrauch so aufzubewahren, dass sie gut abtrocknen können. Anschließend das Bad entweder gut belüften oder die Kosmetikstücke in einem trockenen Raum aufbewahren.

Seifenablagen, Luffapads, Steinablagen oder Holzschalen mit Ablauf sind dafür bestens geeignet.

Haarseife Sensitiv im Vintage Drahtkorb

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Anti-Frizz Shampoo-Stein auf Luffa

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Ungeeignet sind Schalen und Ablagen ohne Ablauf, Rillen oder Bohrlöcher in der größten Vertiefung.
Sisalsäckchen mit Reststücken sollten am besten zum Trocknen aufhängt werden.

Auf diese Weise haben Sie lange Freude an handgemachten Seifen und Shampoos!