Aufbewahrung von festem Shampoo, Haarseife und Naturseifen im Allgemeinen:
Das wichtigste auf einen Blick

Nachhaltige Aufbewahrung leicht gemacht – verschiedene Optionen im Überblick

Im Badezimmer sollte bei der täglichen Routine alles griffbereit sein: Festes Shampoo oder diverse Naturseifen für verschiedene Körperzonen. Aufbewahrungsmöglichkeiten gibt es reichlich. Wir stellen hier einige vor und betrachten die Vor- und Nachteile. Grundsätzlich gilt: Seifenschalen und Ablagen ohne Ablauf, Bohrlöcher oder Rinnen sind zur Aufbewahrung und Trocknung für Naturseifen und festes Shampoo ungeeignet.

seifensäckchen im shop

Warum ist die richtige Aufbewahrung besonders bei Naturseife und festem Shampoo eigentlich so wichtig?

Unsere Naturseifen und festen Shampoos haben einen hohen Anteil an natürlichem Glycerin. In handgemachten Seifen ist es ein gewünschtes Nebenprodukt, welches beim Kaltverseifungsprozess entsteht, beim Shampoo wird pflanzliches Glycerin als pflegender Inhaltsstoff zugegeben.
Dieses Glycerin hinterlässt einen nach dem Waschen einen Film auf Haut und Haaren und bewahrt sie so vor dem Austrocknen. Der Säureschutzmantel kann sich schneller aufbauen und die Haut gesund erhalten. Haarbruch und Spliss werden verhindert, da Glycerin die Haare geschmeidig hält.

Glycerin wirkt hygroskopisch, d.h. es bindet Feuchtigkeit. Bei heißem Wetter im Sommer und einer damit verbundenen hohen Luftfeuchtigkeit können sich Wasserperlen an der Oberfläche bilden. Das Wasser kommt also aus der Umgebungsluft, nicht aus den Pflegeprodukten.
Um ein Schwitzen der Produkte zu vermeiden, ist es ratsam, sie immer nach Gebrauch so aufzubewahren, dass sie gut abtrocknen können. Anschließend das Bad entweder gut belüften oder die Kosmetikstücke in einem trockenen Raum aufbewahren.